Als sich 1936 das Bündnis zwischen deutschem Nationalsozialismus und italienischem Faschismus immer deutlicher abzeichnet und eine Verständigung der Austrofaschisten mit der illegalen Arbeiterbewe- gung nicht zustande kommt, wird klar, dass der Zweifrontenkrieg der Austrofaschisten nicht zu gewinnen ist.
Die Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich im Früh- jahr 1938 verändert die Bedingungen für die illegale politische Arbeit dramatisch – bereits die Weitergabe illegaler Schriften wird nun mit der Todesstrafe bedroht. Die Widerstandstätigkeit beschränkt sich deshalb v.a. auf das Sammeln von Geldbeträgen für die Familien von Inhaftierten und auf die Weitergabe von Informationen. |