1988 wird Vranitzky neuer Bundesparteivorsitzender; bei den Nationalratswahlen am 7. Oktober 1990 wird die SPÖ wiederum stärkste Partei und setzt die Koalition mit der ÖVP fort.
Beim SPÖ-Bundesparteitag am 14. und 15. Juni 1991 wird die symbolträchtige Namensänderung der SPÖ in "Sozialdemokra- tische Partei Österreichs" beschlossen.
Am 12. Juni 1994 stimmen über 66 Prozent der Österreicher für den von der SPÖ befürworteten Beitritt zur Europäischen Union, der am 1.1.1995 in Kraft tritt. Bei den Nationalratswahlen im Oktober 1994 bleibt die SPÖ trotz eines enttäuschenden Wahlergebnisses stärkste Partei. Die Koalition mit der ÖVP wird fortgesetzt.
Schon im Jahr darauf provoziert die ÖVP Neuwahlen, die der SPÖ wieder einen deutlichen Stimmenzuwachs bringen. Trotz des merklich abgekühlten Koalitionsklimas setzen SPÖ und ÖVP ihre Zusammen- arbeit fort. |